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Ragna-Dracaena

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 13:58

Was macht ein Rollenspiel zu einem Rollenspiel?

So, hab mal kurzerhand den Thread hier aufgemacht, da ja anscheinend diskrepanzen zu bestehen scheinen.

Hier darf jeder Hinzuschreiben ab wann er/sie ein Rollenspiel, für ein Rollenspiel halten oder ab wann ein shooter in einer bestimmten Sichtweise auch ein RPG sein kann.
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Riku

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2

Mittwoch, 11. Mai 2011, 17:49

Story, die man selber beeinflussen kann durch selbst ausgewählte charakter bzw charakter, die man sich so gestalten kann wie man will.
es muss auch eine gewisse strategie dahinter stecken.
also einfach eine waffe anziehen und auf die gegner losgehen ist für mich noch kein RPG,
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Ragna-Dracaena

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 18:02

Ein RPG zeichnet sich meiner Meinung nach durch verschiedene Aspekte aus.

Den größten Anteil hat meiner Meinung nach die Weiterbildung von Charaktere in Form von Attributen, NPC's demnach also auch Dialog Optionen (denkt mal nach, der Punkt ist sehr wichtig wie ich finde)

-Das Sammeln von Gegenständen

-Das Sammeln von Waffen und ihre Verbesserung

-Endbosse

-Dungeons

alle Sachen die ich mit einem Bindestrich angebeben habe, müssen Sekundär mit dem oberen übereinstimmen, natürlich nicht immer alles aber mindestens 1 Punkt muss es sein.


Dann gibs eben verschiedene Möglichkeiten für die Kämpfe.

-Echzeitkämpfe
-Rundenbasierende Kämpfe und deren abwandlungen
-Strategiekämpfe (auch Rundenbasierend, aber nennenswert meiner Meinung nach)
- Action RPG's

Ich finde ja, man fühlt ob man ein RPG'S spielt.

Mass Effect 2 ist für mich sogar auch noch ein RPG gerade wegen den Dialog Optionen, wären diese nicht da, wärs einfach nur ein shooter z.B.

Dragon Age ist ein dungeoans and Dragons RPG, okay da muss man wohl nicht diskutieren, das erfüllt ja ziemliche viele meiner Anforderungen
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4

Mittwoch, 11. Mai 2011, 18:56

Für mich ist noch ein wichtiger Punkt für ein RPG, dass man aus der 3rd-Person-Perspektive spielt, sich also selbst sehen kann. Man sollte sich in die Person so sehr hineinversetzen können, dass man sich in die imaginäre Welt hineingezogen fühlt.
Auch sollte es keine Power-Ups geben, die man durch bloßes Berühren aktiviert, wie z.B. den Pilz bei Mario. xD
Dafür brauchen wir ein klares Inventar und sowieso erstmal einen Menübildschirm.
Nicht zu vergessen: Statuswerte und Gruppenmitglieder. Mir fällt so spontan kein RPG ein, in dem nicht beides vorkommt.

Dass man die Story beeinflussen kann, find ich nicht unbedingt notwendig. Ist zwar immer wieder nett, aber man kann auch an der Hand genommen und durchgeführt werden, wie in den Klassikern. Dialog Optionen kann es dann ja trotzdem geben, machen aber auch nicht unbedingt ein RPG aus. ^^
Es sollte aber schon eine Mindestmenge an Story vorhanden sein. Ein "Wir sind deswegen hier - jetzt spiel'! Ich erzähl dir unterwegs noch ein kleines bisschen mehr und am Ende dann vielleicht noch, dass du erfolgreich warst." ist meiner Meinung nach nicht ausreichend.

Früher hätte ich noch behauptet, dass man nicht beliebig springen können darf, aber das hat sich ja auch schon längst geändert...

In der Richtung, in die es gerade läuft, kann man schon fast behaupten, dass ein Spiel erst dann ein RPG ist, wenn die Grafik als schlecht genug erachtet wird und das Spiel deswegen von Shooter-Liebhabern (aka Mainstream) konsequent in Grund und Boden gestampft wird. :pinch:
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Mittwoch, 11. Mai 2011, 19:18

aus dem grund sind für mich Kingdom Hearts, Star Ocean und Final Fantasy die besten RPGs
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Mittwoch, 11. Mai 2011, 19:25

ich denke man kennt eben den unterschied zu einem Shooter der es einem Erlaubt sich zu verbessern oder einem Action Adventure das Erweiterbare Fähigkeiten hat, wie z.B Spyro und eben einem RPG's.

Bei den shootern usw. soll es eben ein nette gimmick sein, damit man etwas motivierter ist dabei kommt man meistens in einen Bereich wo man nur metzelt und kann nicht zurückgehen.

Und bei RPG'S steht eben das aufleveln meistens im Vordergrund. Da isses eben nicht ein gimmick sondern eins der Primärziele.
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Mittwoch, 11. Mai 2011, 20:00

für mich sind alle spiele, was rein mit ballern zu tun haben und 1st person sind, ein shooter.
gibt auch welche mit 3rd person, macht aber kein so großes unterschied.

bei shootern kommt es nicht auf die skillung und kampfsystem drauf an.
sowas gehört in jedem spiel wo gekämpft wird.

guter vergleich ist da Resonance of Fate bzw End of Eternity
es ist ein RPG obwohl es geschossen wird.
wie erklärt man das?
ich würde meinen, RoF hat RPG-stilmittel wie:
-mehrere protagonisten
-weitaus mehr auswahl an items/waffen usw
-kämpfe sind vom eigentlichen map/welt getrennt, spielen in eine arena statt.
-rätsel und verstecke, die einem i der story weiter bringen.

bei shooter allgemein muss man mit dem kursor zielen, bei RPGs ist soetwas eher kein merkmal.
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8

Mittwoch, 11. Mai 2011, 23:49

bei shooter allgemein muss man mit dem kursor zielen, bei RPGs ist soetwas eher kein merkmal.
Wahrscheinlich noch ein wichtiger RPG-Aspekt:
Man gibt Kommandos und muss es nicht selbst ausführen.
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Donnerstag, 12. Mai 2011, 12:41

stimmt, bei den meisten RPGs trifft das zu.
mir fällt so auf die schnelle auch keine ein, wo es nicht der fall ist.
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Freitag, 13. Mai 2011, 08:05

Wie sieht's mit Gothic oder Oblivion aus? ;)

Ich versuche mal einen objektiven Ansatz zu finden.

Ein Rollenspiel definiert sich in erster Linie darüber, eine ROLLE zu spielen, sich in eine andere Person hineinzuversetzen und sich so wie diese Person es tun würde zu verhalten. Um selbst eine Rolle definieren und sich aussuchen zu können ist sowohl die Individualisierung des Charakters (Klasse/Rasse/Geschlecht) standard geworden als auch die Möglichkeit während des Spiels verschiedene Charakterausprägungen (gut/böse) durch Entscheidungen, wie man eine bestimmte Aufgabe (Quests) löst, also Handlungsfreiheit. Bestenfalls ist heutzutage die ganze Geschichte beeinflussbar.

Zur weiteren Individualisierung und Spezialisierung hat man im Videorollenspiel dann meistens (wie auch bei Pen&Paper-Rollenspielen) ein Stufen- und Fertigkeitensystem. Um dieses sukzessive nutzen zu können erhält man für alle Arten von Aufgaben (Kämpfe, Aufgaben lösen) Erfahrungspunkte. Ebenso ist das Sammeln von Gegenständen und Ausrüstungsgegenständen eine Art der Individualisierung.

Im Grunde ist wichtig, dass es ein Regelsystem für das erdachte Universum gibt. Die japanischen Rollenspiele haben ja ein VÖLLIG anderen Regelansatz gegenüber z.B. Dungeons&Dragons-Spielen.

Die Art, WIE man Kämpfe bestreitet, hat absolut NICHTS damit zu tun, ob ein Rollenspiel ein Rollenspiel ist. Das ist je nach individuellem Geschmack rein subjektiv. Ob ATB, Echtzeit 1st Person, Echtzeit 3rd Person, Pausenfunktion, isometrische Perspektive, rundenbasierend oder sonstwas .. das Kampfsystem ist KEIN Merkmal eines Rollenspiels.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ichab« (13. Mai 2011, 08:37)


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Sonntag, 22. April 2012, 22:52

Ich grab den Thread mal aus, damit die Diskussion aus der RPG-Trophäenübersicht nach hier verlagert werden kann ;)

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Sonntag, 22. April 2012, 23:01

DEAD ISLAND

RPG oder nicht?
vote für... mMn mehr RPG inhalte als Borderlands und Deus Ex humans
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Sonntag, 22. April 2012, 23:11

Gucke es mir mal an :) Bestellt ist es eh schon aber zavvi lässt sich Zeit

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Sonntag, 22. April 2012, 23:37

Uh, nette Idee, den mal wieder auszugraben! :D

Für mich sind alle 3 von Riku genannten Spiele Shooter.
Allerdings finde ich Deus Ex HR ist davon am ehesten ein RPG, da es tatsächlich Cutscenes hat, die einem die Story näher bringen und ihren bescheidenen obligatorischen Anteil an der Spielzeit einfordern. Außerdem, da dort die Absicht zu töten nicht im Vordergrund des Spiels steht.
In einem RPG sollte man nämlich, meiner Meinung nach, nicht selbst metzeln, ballern oder dergleichen. Besser ist eine Abstraktionsebene zwischen dem Charakter und dem Spieler, sodass nur die Story den Spieler an den Charakter bindet, durch Emotionen und dergleichen. Die Kämpfe sollten vom Charakter ausgeführt werden und nicht vom Spieler. Dieser sollte vielmehr Überblick über die Situation haben und den Charakter über ein Interface unterstützen können.

Bei Deus Ex HR und Borderlands war mir der Charakter schließlich auch einfach egal. Hab ihn ja eh nie gesehen. Wozu gab es da überhaupt einen? War scheinbar nur ein Vorwand, damit es einen "Dummy" gab, in den ich als Spieler hineinschlüfen konnte, um ihn zu steuern. Wobei in Borderlands wohl eher der Multiplayer das verlangte...
Bei Borderlands hab ich selbst nach dem letzten Boss die Story nicht in dem Ödland gefunden gehabt. Alles, was ich weiß, weiß ich aus dem Intro, wo es mal recht beiläufig erwähnt wurde, und der kleinen Szene am Ende, die mich im Raum hat stehen lassen.
Deus Ex HR ist aber dennoch viel eher in eine Schublade mit Metal Gear Solid zu werfen als mit einem RPG.

Dead Island hab ich meine Finger von gelassen - ich hasse Zombies. Das darf nur Resident Evil.
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Montag, 23. April 2012, 10:12

muss meinem vorposter alles zu "borderlands" zustimmen.
1st person blabla ist auch so eine sache was für mich zwischen RPG und nicht rpg unterscheidet.
sicher gibt es argumente FÜR 1st person. aber schauen wir uns mal Resonance of Fate an.
1A shooter-RPG, runden-echtzeit-RPG und jede menge anderer RPG inhalte. was hat borderlands?
ja, jetzt schaut das spiel ganz einsam aus. :thumbdown:
kein kritik an borderlands, ist ein interessanter shooter für mich, aber falsche HAUPTgenre. für mich ist es in erster linie ein shooter, ein MMOshooter. :D
nur durch die einführung des levelsystems und waffenupgrades macht es das spiel noch lang nicht zu einem RPG.
so wären fast alle PS3-shooter ein RPG und das wäre mit der argumentation "levelsystem" und "waffenupgrades" wären sehr schwach.
vorallem, was antwortet man demjenigen, der einem nach der genre fragt, was man spiele?
"ähm ja, RPG, aber nur shooter-RPG... :S " ?

zu deus ex human kann ich nicht ganz so viel dazu sagen wie Windflare (habs nie gespielt, nur zugesehen) und er hat schon das entscheidende bereits geschrieben.

@Windflare:
ich weiß nicht ob du das so meinst, aber ich sags mal trotzdem... :S
Dead Island sollte man nicht auf "zombies" reduziert.
übrigens fand ich Resident evil 4 und 5 miserabel. ich mochte nur 1+2.
am besten gepunktet hat bei mir Prototype. wobei das eher infizierte sind als zombies. XD
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Montag, 23. April 2012, 11:34

Zitat


Für mich sind alle 3 von Riku genannten Spiele Shooter.
Allerdings finde ich Deus Ex HR ist davon am ehesten ein RPG, da es tatsächlich Cutscenes hat, die einem die Story näher bringen und ihren bescheidenen obligatorischen Anteil an der Spielzeit einfordern. Außerdem, da dort die Absicht zu töten nicht im Vordergrund des Spiels steht.


Cutscenes als Kriterium für ein Rollenspiel? Macht es einen Unterschied ob es eine Rendersequenz a la Final Fantasy gibt, einen starren Dialog wie in Disgaea etc. oder einfach einen Questbuchtext? Das sind vielleicht Qualitätsmerkmale, aber als Kriterium für ein Rollenspiel ist dies nicht geeignet, weil Cutscenes in jedem Genre vorkommen oder eben nicht.

Zitat


In einem RPG sollte man nämlich, meiner Meinung nach, nicht selbst metzeln, ballern oder dergleichen. Besser ist eine Abstraktionsebene zwischen dem Charakter und dem Spieler, sodass nur die Story den Spieler an den Charakter bindet, durch Emotionen und dergleichen. Die Kämpfe sollten vom Charakter ausgeführt werden und nicht vom Spieler. Dieser sollte vielmehr Überblick über die Situation haben und den Charakter über ein Interface unterstützen können.


Das ist allerdings einfach nur deine persönliche Vorliebe und hat doch wieder überhaupt nichts damit zu tun wie man ein Genre unterscheidet. Es ist wieder nur das Kampfsystem. Ein typischer ROLLENspieler würde sogar sagen, dass ein Spiel, bei dem man mehrere Charaktere gleichzeitig steuert, sie nur von oben sieht und einem linearen Storyverlauf folgt ohne eigene Entscheidungen einbringen zu können, absolut nichts mehr damit zu tun hat, dass man eine eigene Rolle spielt, also sich den Verlauf und die Entwicklung seines Charakters selbst aussuchen kann.

Hauptmerkmal ist doch also, dass man die Entwickling seines Charakters selbst beeinflusst. Rassen und Klassenwahl, Geschlecht und Aussehen sind schonmal ein Anfang. Nun kommt noch die dynamische Entwicklung im Spiel. Bei manchen Spielen sind dies direkte Dialogentscheidungen (BioWare ist dafür bekannt, siehe Dragon Age und Mass Effect) oder die Wahl der Skills und Attribute, meistens durch ein Levelsystem unterstützt. Ein Questsystem und eine offene Spielwelt tragen ebenso zu einem Spiel bei, bei dem man eigene Entscheidungen fällt. Und wenn es nur sei, dass man entscheidet wann welche Aufgabe erledigt wird bzw. die Wahl hat, ob man überhaupt eine Aufgabe erledigt.

Deswegen kann man natürlich auch sagen, dass ein Call of Duty sich heutzutage einiger RPG-Elemente bemächtigt, die allerdings nicht annähernd so dominant sind wie bei Borderlands. Meiner Meinung nach hat Borderlands ganz klar die Grenze überschritten und hat zu gleichen Teilen RPG-Elemente wie Action-Elemente. Ähnlich bei Dungeon Defenders, das auch ein Hybrid aus Tower Defense und RPG-Spiel ist. Ein Spiel wie z.B. Stalker (wenn es das für PS3 gäbe) würde ich auch hier diskutieren.

Wie schon erwähnt sollte man sich davon lösen das Kampfsystem als Kriterium zu nutzen. Fallout ist vielleicht eins der Rollenspiele, die den Namen am meisten verdient haben und ist 1st Person.

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Montag, 23. April 2012, 11:53

Und was ist mit der emotionalen Bindung an den Charakter? Braucht eine Story nicht auch einen Protagonisten? Hat Borderlands eine Story, die es wert ist, als solche bezeichnet zu werden? Hat Borderlands noch etwas anderes als ein Kampfsystem?
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Montag, 23. April 2012, 12:19

Und was ist mit der emotionalen Bindung an den Charakter? Braucht eine Story nicht auch einen Protagonisten? Hat Borderlands eine Story, die es wert ist, als solche bezeichnet zu werden?


Das ist ein Argument. Die Frage ist nur, MUSS man einen Charakter haben an den man sich bei einem Rollenspiel binden kann oder soll man nicht viel mehr SELBER der Charakter sein?

Was die Story bei Borderlands angeht versteh ich die Kritik nicht so ganz. Sie ist natürlich nicht üppig, aber natürlich absolut vorhanden und über die einzelnen Quests erzählt. Auf Pandora soll es eine Kammer geben die mit Gold und Artefakten gefüllt sein soll, man selbst ist dorthin gekommen um danach zu suchen. Die Schlüssel zur Kammer haben die Banden in der Umgebung der Kammer und diese muss man bekämpfen.

Aus der Erde Pandoras erhebt sich alle 200 Jahre die Kammer, die angeblich mit unsagbaren Reichtümern und wertvollen Artefakten gefüllt ist. Die vier Helden sind auf den Planeten gekommen, um ihr Glück auf der Jagd danach zu versuchen. Kurz nach der Ankunft in Fyrestone offenbart sich die Wächterin der Kammer den Helden, und schickt diese auf die Suche nach den Teilen des Schlüssels zur Kammer, welche in den Händen der Bosse der zahlreich vertretenen Banditenbanden liegen.

Die Qualität und Tiefe ist sicherlich nicht gegeben, aber das macht es eher zu einem Kritikpunkt am Action-RPG. Die Kritik würde man ja auch jedem Nicht-RPG zuteil kommen lassen, oder?

Ich denke irgendwo müssen wir die Grenze ja ziehen und Borderlands ist wohl das Spiel, das wohl genau AUF dieser Grenze ist. Es gibt viele Spieler, die würden es hier einordnen und viele, die es lassen würden.

Diablo oder Dungeon Defenders leben ja auch nicht von der Story ;)

Zitat

Hat Borderlands noch etwas anderes als ein Kampfsystem?[


Borderlands hat drei Klassen und ein Skill- und Levelsystem, wodurch man seinen Charakter etwas individualisieren kann und einen Fortschritt durch Erlernen neuer Fertigkeiten spürt. Ebenso hat man Aufgaben zu lösen und optionale Nebenaufgaben. Auch die Waffenwahl und damit verbundene "Collectibles" lassen einen den Charakter verändern und das Spielgeschehen beeinflussen.

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Montag, 23. April 2012, 14:20


Die Frage ist nur, MUSS man einen Charakter haben an den man sich bei einem Rollenspiel binden kann oder soll man nicht viel mehr SELBER der Charakter sein?

Die Frage finde ich gut und möchte sie auch gerne an andere Forenmitglieder weiterreichen! ^^

@ichab:
Schön, dass du die Story scheinbar noch viel ausführlicher als im Spiel selbst darlegen kannst und das in nur ein paar Zeilen geschafft hast, was das Spiel in 30~50 Stunden Spielzeit nicht geschafft hat! :D
"Nicht üppig" find ich da noch ziemlich großzügig formuliert. ^^ Es gibt Beat'em'ups mit wesentlich mehr Story! Zumal die "Story" in Borderlands wohl viel eher einfach als Vorwand zum Abknallen von Leuten diente und nicht die primäre Absicht hatte erzählt zu werden! :(
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Es gibt Beat'em'ups mit wesentlich mehr Story! Zumal die "Story" in Borderlands wohl viel eher einfach als Vorwand zum Abknallen von Leuten diente und nicht die primäre Absicht hatte erzählt zu werden! :(


Gut, eine Story gehört im eigentlichen Sinne zu einem Rollenspiel, wie der Käse zum Wein. Aber hier kann man nun auch Demon's/Dark Souls vorführen, welches auch nur eine Story als Mittel zum Zweck hat. Sie ist die ganze Zeit irgendwo vorhanden, aber interessiert einen nicht wirklich. Hier wirft sich für mich vielmehr die Frage auf: Schafft es das Spiel die Elemente so in den Fokus zu rücken, dass das Fehlen einer Story nicht stört? Denn nur so kann es zu einem guten Spiel werden. Und Borderlands, wie auch die Souls Teile haben das mMn. beide sehr gut gemeistert.

Spoiler Spoiler

"Angestellte wie menschliche Wesen zu behandeln, das ist Wahnsinn!" Mr. Burns

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